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Anzeige & Transparenz

Werbe-Offenlegung: wie Warenrat Geld verdient

Wir verdienen Geld, wenn du über unsere Links kaufst. Das ist kein Kleingedrucktes, sondern das Geschäftsmodell — hier steht, wie es funktioniert und wo seine Interessenkonflikte liegen.

Zuletzt aktualisiert: 29. August 2026

Kurz und deutlich

Warenrat enthält Provisionslinks (auch Affiliate-Links genannt). Klickst du auf einen solchen Link und kaufst anschließend etwas, erhalten wir vom Händler eine Provision. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Jeder einzelne Provisionslink ist unmittelbar am Link mit dem Wort „Anzeige“ gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung ist keine Höflichkeit, sondern Pflicht: § 5a Abs. 4 UWG und § 6 DDG verlangen, dass der kommerzielle Zweck einer Kommunikation erkennbar ist. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass unklare Formulierungen wie „Affiliate-Link“ oder „sponsored by“ dafür nicht ausreichen — deshalb steht bei uns „Anzeige“.

Wo der Interessenkonflikt liegt — und was wir dagegen tun

Ein Provisionsmodell belohnt teure Käufe. Wer davon lebt, hat einen Anreiz, teure Geräte gut zu finden. Das lässt sich nicht wegdiskutieren, nur begrenzen:

  • Die Note wird berechnet, nicht vergeben. Jedes Gerät läuft durch dieselbe gewichtete Bewertungsmatrix. Der Preis ist darin ein Kriterium mit 9 Prozent Gewicht — er kann die Note nicht drehen.
  • Jedes Produkt bekommt ein „Nicht kaufen, wenn …“. Ein Text, der nur Gründe für den Kauf nennt, ist Werbung, nicht Beratung.
  • Kein „Testsieger“ ohne Test. Hatten wir ein Gerät nicht selbst in Betrieb, heißt die Auszeichnung „Unsere Empfehlung“ und der Beitrag sagt, dass die Bewertung auf Datenlage beruht.
  • Rangfolge vor Provision. Wenn die Rechnung ein günstigeres Gerät nach vorn stellt, steht es vorn — auch wenn ein teureres mehr Provision bringen würde.
  • Keine bezahlten Platzierungen. Hersteller können sich bei uns keinen Platz, keine Note und keine Erwähnung kaufen. Es gibt keine Kooperationen, keine Sponsored Posts und keine Gegenleistungen für Erwähnungen.

Warum bei uns keine Preise stehen

Zwei Gründe, beide praktisch:

  1. 1

    Preise sind sofort falsch

    Amazon-Preise ändern sich mehrmals täglich. Eine abgetippte Zahl wäre veraltet, bevor der Beitrag indexiert ist — und eine falsche Preisangabe ist in Deutschland abmahnfähig.

  2. 2

    Uns fehlt der Datenzugang

    Aktuelle Preise darf man als Amazon-Partner nur über die Produkt-Schnittstelle von Amazon anzeigen. Diese Schnittstelle setzt eine laufende Verkaufsleistung voraus — für ein junges Angebot ist sie nicht verfügbar. Statt zu improvisieren, nennen wir Preisklassen und verlinken für den echten Preis auf Amazon.

Aus dem gleichen Grund zeigen wir keine Amazon-Produktbilder: Ihre Nutzung ist an dieselbe Schnittstelle gebunden. Wo bei uns Fotos stehen, haben wir sie selbst aufgenommen.

Was ein Klick für dich bedeutet

  • Der Link führt zuerst auf eine eigene Weiterleitungsadresse (/go/…) und dann zu Amazon.
  • Wir zählen dabei, welches Produkt in welchem Beitrag angeklickt wurde — ohne IP-Adresse, ohne Cookie. Details in der Datenschutzerklärung.
  • Auf Amazon gelten ab dann ausschließlich deren Bedingungen und Datenschutzhinweise.
  • Du zahlst keinen Cent mehr als jemand, der Amazon direkt aufruft.

Wenn du uns nicht unterstützen willst

Völlig legitim: Notiere dir Marke und Modell und suche das Produkt direkt bei Amazon oder einem Händler deiner Wahl. Die Beiträge sind so geschrieben, dass sie auch dann nützlich sind — die Bewertungsmatrix funktioniert ohne Klick.

Korrekturen

Findest du einen Fehler, schreib an redaktion@warenrat.de. Wir korrigieren sichtbar im Beitrag statt still im Hintergrund.

Dr. Michael Niestroj, Herausgeber & verantwortlicher Redakteur

Verantwortlich für diese Seite

Dr. Michael Niestroj

Herausgeber & verantwortlicher Redakteur

Michael verantwortet Warenrat redaktionell und technisch — mit Namen, Anschrift und einem beruflichen Profil, das sich überprüfen lässt. Sein Ansatz kommt aus der Softwareentwicklung und der Datenanalyse: Eine Kaufempfehlung ist nur so viel wert wie die Rechnung dahinter. Deshalb steht bei jedem Gerät offen, welche Kriterien mit welchem Gewicht in die Note eingeflossen sind und woher jede Zahl kommt — Herstellerangabe, Norm, Bedienungsanleitung, zitierter Fremdtest oder eigene Messung. Und wenn eine Einschätzung falsch war, wird sie sichtbar korrigiert statt still überschrieben.